Der Kult-Klassiker –
traditionell von Hand geerntet

Tradition trifft Qualität – der Premium-Grünkohl aus der Elbmarsch

Über 100 Jahre Partner für regionales Handwerk

Im Süden Deutschlands ist Grünkohl weitgehend unbekannt, während er in Norddeutschland ein fester Bestandteil der Tradition ist, besonders in Herbst und Winter. Hier hat die Friesenpalme Kultstatus: Grünkohlessen und Kohlfahrten sind weit verbreitet, Kohlkönige werden gefeiert. Dank der „Heinrich Lüders“ – Konserven kann die Grünkohlsaison das ganze Jahr über genossen werden.

Die Marke „Heinrich Lüders“

Der Grünkohl der Marke „Heinrich Lüders“ wird nach einem traditionellen Verfahren seit mehreren Generationen produziert.
Bis heute wird der Grünkohl in Handarbeit gerupft: Die Palmen werden von Hand abgeschnitten, das Blattgrün „gestribbelt“. Nur die besten krausen Blattteile werden geerntet, unerwünschte Blattrippen sowie gelbe Blätter gelangen nicht in die Ernteware.
Die personal- und kostenintensive Handarbeit garantiert höchste Qualität!
Die „stramme Packung“ ist ein ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, bei dem die reinen Grünkohlblätter so speziell in die Dose gefüllt werden, dass eine erhöhte Einwaage erreicht wird.

Garantiert
handgepflückt

Traditionelle Rezeptur sowie die spezielle Erntetechnik garantiert authentischen Geschmack und herausragende Qualität.

Regionale Zutaten

 Der Grünkohl für „Heinrich Lüders“ wird ausschließlich in der Elbmarsch angebaut.

Einzigartiger
Geschmack

Ohne weiteren Zusatz von Gewürzen während der Verarbeitung wird der reine Grünkohlgeschmack konserviert.

Die Geschichte der Qualitätsmarke Heinrich Lüders

Vom Grünkohlanbau zur Ikone in Dosen

Die Erfolgsgeschichte des Grünkohls geht einher mit der Gründung des Unternehmens Heinrich Lüders im Jahr 1925, als der Landwirt Heinrich Lüders in Hamburg-Hausbruch den Grundstein für eine Marke legte, die fortan für Grünkohl von höchster Qualität stehen sollte.

Gründung & Anfänge

Das Unternehmen wurde im Jahr 1925 vom 1895 geborenen Landwirt Heinrich Lüders in Hamburg-Hausbruch gegründet, der den Hamburger Großmarkt mit seinen Erzeugnissen belieferte. Da die Anbaumengen zu groß waren, entstand die Idee, Grünkohl in Dosen anzubieten. 1925 brachte Heinrich Lüders erstmals Grünkohl in Dosen auf den Markt und legte damit den Grundstein für seine Qualitätsmarke. 1952 wurde das Warenzeichen Heinrich Lüders, Grünkohl, stramme Packung eingetragen. Später stieg der 1927 geborene Sohn Werner in den Betrieb mit einem Fokus verstärkt auf Anbau von Grünkohl ein. 

Heinrich Lüders und seine Familie machten sich mit ihrem Betrieb einen Namen und trugen wesentlich zur heutigen Bekanntheit und Beliebtheit von Grünkohl bei. In der Saison beschäftigte das Unternehmen bis zu 200 Mitarbeitende – zuletzt 60.

Heinrich Lüders

Heinrich König

WACHSTUM & Koordination

Lüders‘ Ziel war es, die Qualität des Grünkohls über die Region hinaus bekannt zu machen.
Auch die Zusammenarbeit zwischen dem Fabrikanten Heinrich Lüders und dem Landwirt Heinrich König, die Mitte des 20. Jahrhunderts begann, prägte die Grünkohlproduktion in Winsen (Luhe) nachhaltig.

Da keine Abfüllanlagen auf dem Markt erhältlich waren, die den hohen Anforderungen des Markenprodukts gerecht wurden, entwickelte Lüders eigene Anlagen. Bau und Konstruktion der vollautomatischen Spezial-Abfüllmaschinen, die mit zahlreichen Optimierungsschritten weiterentwickelt wurden und noch heute im Einsatz sind, erfolgten im eigenen Unternehmen.

Bis zur letzten Grünkohl-Saison 1989 wurde ein eigener Grünkohlanbau im Süden Hamburgs betrieben. 1990 erfolgte der Verkauf des Warenzeichens sowie der spezialisierten Maschinen an die Firma Ebbrecht Konserven GmbH & Co. KG. Zusätzlich wurde regional Rohware sowohl in gestribbelter als auch in nicht gestribbelter Form zugekauft. Auf der Suche nach zuverlässigen Lieferanten für erstklassige Rohware für die Konservenproduktion ging Lüders Mitte des 20. Jahrhunderts eine Zusammenarbeit mit den beiden Koordinatoren Erika Krukenberg aus Stelle sowie dem Landwirt Heinrich König aus Borstel ein.

Seit über 60 Jahren koordiniert Landwirt Heinrich König nun den Vertragsanbau der Landwirte der Region Winsen, von wo aus die handgepflückte Rohware zur Produktion der Kultmarke „Heinrich Lüders“ in das Werk nach Lage geliefert wird. Mittlerweile ist auch hier der Generationswechsel eingetreten, und die Koordination wurde von Frank König übernommen. (Foto © www.kreiszeitung-wochenblatt.de)

Unsere Anbau-Partner Heute

Auf 50 Hektar wird heute in Winsen Grünkohl für die Marke „Heinrich Lüders“ angebaut.
Das entspricht 6 % der gesamten deutschen Anbaufläche. Bis zu 16 Tonnen Grünkohl täglich liefern sie an unser Werk in Lage.

Hof Heinz Stein, Roydorf

Der Grünkohlbetrieb von Heinz Stein in Roydorf ist ein traditionsreicher Familienbetrieb, der seit vielen Jahren für die Produktion von hochwertigem Grünkohl bekannt ist. In der fruchtbaren Region rund um Winsen gelegen, hat sich der Hof auf den Anbau dieser norddeutschen Spezialität spezialisiert. Heinz Stein, führt den Betrieb in zweiter Generation. Er und sein Team pflegen die traditionellen Technikenlegen besonderen Wert auf nachhaltige Landwirtschaft und schonenden Anbau, um die natürlichen Ressourcen zu bewahren und ein Produkt zu erzeugen, das sowohl gesund als auch schmackhaft ist.

Die Pflanzen profitieren vom besonderen Klima und den nährstoffreichen Böden rund um Roydorf, was ihnen einen unverwechselbaren Geschmack verleiht. Trotz der Modernisierung in der Landwirtschaft bleibt der Betrieb dem handwerklichen Anbau treu, was den Grünkohl aus Roydorf besonders macht.

Landhof Siegismund, Luhdorf

Der Grünkohl-Landhof Siegismund in Luhdorf hat sich seit Generationen dem Anbau von Grünkohl verschrieben hat und bekannt für seine hochwertigen Grünkohlprodukte, die in der gesamten Region geschätzt werden.

Die Geschwister Torgen, Ole und Tjalda Siegismund, setzen heute die lange Tradition des traditionellen Grünkohlanbaus in Luhdorf in der vierten Generation fort. Der Hof verbindet traditionelle Anbaumethoden mit modernen Techniken, um den bestmöglichen Grünkohl zu produzieren.

Die Ernte auf dem Landhof Siegismund erfolgt nach wie vor von Hand, was die hohe Qualität des Grünkohls gewährleistet. Diese sorgfältige Handarbeit, bei der die Blätter vom Stängel „abgestribbelt“ werden, sorgt dafür, dass nur die besten Teile der Pflanze weiterverarbeitet werden.

Die Kunst des Grünkohlanbaus von Hand

Anbau von Grünkohl erfordert viel traditionelles Wissen kombiniert mit modernen Techniken, um die optimalen Bedingungen für eine reiche Ernte zu schaffen. Grünkohlernte von Hand ist zeitintensiv, gewährleistet jedoch höchste Qualität.

DAS PFLANZEN
  • Ab Mitte Juni bis Ende Juli wird mit halbautomatischen Maschinen bei langsamer Fahrt per Hand gepflanzt.
  • Für das Aufziehen und händische Pflanzen müssen bereits ca. 50 Arbeitsstunden pro Hektar kalkuliert werden.
  • Jede der 24.000 Pflanzen pro ha wird mindestens zweimal angefasst!
  • Nach dem Pflanzen muss sofort beregnet werden.
Beregnung
  • Im Hochsommer muss der Kohl beregnet werden
  • Je nach Trockenheit sind mehrere Durchgänge erforderlich
Die Ernte beginnt
  • Die Ernte beginnt Mitte September
  • Der Anteil an gelben, verwelkten Blättern ist
    noch gering
  • Die heutigen Sorten brauchen „keinen Frost“ mehr
  • Die Ernte soll dann vor dem Wintereinbruch
    abgeschlossen sein – und die Ware steht rechtzeitig im Supermarkt
KOnventionell –
mit Vollernter
  • Vorteil: wenig Personalaufwand und hohe Schlagkraft = kostengünstige Ernte
  • Nachteil: gelbe Blätter und Blattrippen sind mit ihm Kohl!
Ernte von Hand
  • Die Marke Heinrich Lüders „garantiert handgerupft“ seit über 100 Jahren unverändert!
  • Die Palmen werden abgeschnitten und dann „gestribbelt“
  • Ein geübter Erntehelfer schafft 40 kg/Stunde. Die Qualität hat ihren Preis: Handernte ist personal- und kostenintensiv
Mechanische HILFE
  • Aufladen des Kohls mit mechanischer Unterstützung
  • Feststellen der Gewichte der Einzelpartien (Fotos © www.kreiszeitung-wochenblatt.de)
Verladen der Ernte
  • Per Förderband geht es auf den LKW – pro Tag ca. 15 to – pro Saison 500 t
  • Noch in der Nacht kommt der Kohl in der Konservenfabrik an
  • Bereits am nächsten Morgen wird der Kohl weiterverarbeitet (Fotos © www.kreiszeitung-wochenblatt.de)